10: Lombok und dann?

10: Lombok und dann?

Heute morgen ging es wieder los, von den Gilis auf nach Lombok. Also bin ich früh morgens raus, habe mich unter die kalte Dusche geworfen, zog mein knallig rotes Reiseshirt an und dann ging es los.

Zwischen Blumen und Baustelle stiefelte ich durch die frühmorgentlichen Gassen in Richtung des kleinem Hafens. Angekommen wurde das Ticket gekauft und auf die Frage nach der Abfahrtszeit wurde geantwortet "wenn genug Leute da sind". Ich weiß nicht mehr ob es eine Stunde oder etwas mehr war. Aber irgendwann ging es dann doch los und wir durfen auf die hölzerne Bananenschale.

Nach 15 bis 20 Minuten bin ich dann in Lombok angekommen und hatte nur eine grobe Idee was ich hier machen möchte. Nämlich in den Süden und ein paar Strandtage einlegen. Also ging ich zwischen den Taxifahrern durch und fragte wer mich nach Kuta Lombok fahren kann. Irgendwann im Gespräche fragte mich einer warum ich nicht im Norden bleiben würde. Also erkundete ich mich was man im Norden machen kann. Bei der ersten Antwort den Vulkan besteigen dachte ich mir eigentlich, warum nicht. Also mit ihm ins Office und dann mal geschaut was das bedeutet. Naja drei Tage, zwei Nächte, mit Tourguide, Unterkunft und Essen sind dabei.

Zuerst wollte der Typ im Office 2.700K indonesische Rupien haben. Worauf ich Ihn fachmännlich vorrechnete dass das viel zu teuer ist und ich nicht mehr als 1.600K zahlen möchte. Irgendwann einigten wir uns auf 2.000K (Sammy wäre vielleicht ein bisschen stolz auf mich) und dann wurde ich zum Sammelpunkt gefahren. Beziehungsweise war das ein Restaurant mit Tischen und Parkplatz. Auch hier machte sich wieder das indonesische Zeitgefühl spürbar. Aus der Abfahrtszeit 12:30 Uhr wurde 13:30 Uhr und dann ging es auch los.

Die Fahrt ging durch das Hinterland von Lombok und irgendwann fragte uns der Fahrer ob es uns stört wenn er kurz beten geht. Natürlich nicht! Also hielt er neben einer Moschee an und ging hinein. Im Auto eine Kandierin (aus dem französischen Teil) und ein Brite. Irgendwann entdecke ich einen Obststand auf der anderen Seite und entdecke Bananen. Also öffne ich die Tür und im selbem Moment ertönt der Alarm des Autos. Wir parken also direkt vor der Moschee, überall Leute, aus den Lautsprechern ertönen die Gebete und dazu der Alarm des Autos. In dem Moment war ich ziemlich froh dass ich auf der Rückbank sahs.

Nach einigen Minuten kam dann unser Fahrer und es ging weiter in Richtung Gästehaus was wir auch irgendwann erreichten. Die Sachen wurde verstaut, es gab eine kurze Info wann die Besprechung ist und dann sind wir losgegangen etwas Essbares zu suchen.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zu den Wasserfällen wo natürlich auf gebadet beziehungsweise eher geduscht wurde. Dann ging es zurück zur Absprache für die kommenden Tage.